Wenn die Jahresdurchschnittstemperatur um zwei Grad steigt, kann das je nach Grundwasserspiegel regional völlig unterschiedliche Konsequenzen haben. Das zeigt eine Studie, die ein Wissenschaftler der Universität Bonn nun zusammen mit einem US-Kollegen veröffentlicht hat. Demnach entscheidet unter anderem die Lage der Wasservorräte im Boden, ob Klimaänderungen Dürren nach sich ziehen oder sich nur gering auswirken. Bisherige Modelle berücksichtigen diesen Einfluss des Grundwassers kaum. Die Untersuchung wird in der Oktober-Ausgabe von Nature Geoscience erscheinen.
Welchen enormen Einfluss Wasser auf das regionale Klima hat, wissen Küstenbewohner aus eigener Erfahrung: Im Sommer sorgt das Meer vor der Haustür meist für kühlere Temperaturen als im Landesinnern, im Winter ist es dagegen umgekehrt. Grund dafür ist zum Einen, dass Wasser ein guter Wärmespeicher ist: Es benötigt relativ viel Energie, um sich aufzuheizen, und gibt diese nur langsam wieder ab. Dazu kommt die Tatsache, dass Wasser beim Verdunsten seiner Umgebung Wärme entzieht.....
Geschrieben von Gregory Moore (Japan Agency for Marine Earth Science and Technology) / Ute Kehse - wissenschaft.de am Dienstag, 20. November 2007. Bisher wurde dieser Artikel 84 mal aufgerufen
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Im Nankai-Graben vor der Küste Japans ereignen sich immer wieder schwere Erdbeben. Nun haben amerikanische und japanische Forscher herausgefunden, welcher Teil der Störung für einen verheerenden Tsunami im Jahr 1944 verantwortlich war, bei dem 1.200 Menschen starben.
Die Forscher um Gregory Moore blickten mit Hilfe besonders genauer dreidimensionaler seismischer Messungen in die Erdkruste vor der Insel Honshu. Die verwendeten Techniken werden bei der kommerziellen Erdölsuche routinemäßig eingesetzt. An der untersuchten Störungszone, dem Nankai-Graben, taucht die philippinische Platte unter die eurasische Platte ab. Solche sogenannten Subduktionszonen....