Der WWF hat während des Probestaus der Ems zwischen dem Speerwerk Gandersum und Papenburg extrem niedrige Sauerstoffwerte gemessen. Zudem sei der Boden des Flusses zeitweise mit einer bis zu zwei Meter dicken Schlickschicht bedeckt. „Der Fluss ist auf einer Strecke von über 30 Kilometer praktisch tot“, erklärte WWF-Expertin Beatrice Claus. Die katastrophalen Messergebnisse seien vor allem auf die Baggerungen im Fluss zurückzuführen. Damit hatten die Behörden in den letzten Wochen die Ems vertieft, um am Wochenende die Überführung des XXL-Kreuzfahrtschiffes „Celebrity Solstice“ von der Papenburger Meyer Werft an die Nordsee zu ermöglichen. Die Überführung des Schiffes hatte am Sonntagmittag begonnen.
Wegen der andauernd schlechten Sauerstoffwerte gebe es vermutlich kaum noch Fische im Fluss. Darum sei aktuell auch kein Fischsterben zu beobachten. Am Gewässerboden hat der WWF am Freitag und Samstag Werte von weniger als einem Milligramm gemessen. Auch an der Gewässeroberfläche.....
Geschrieben von "spektrum direkt" am Dienstag, 6. November 2007. Bisher wurde dieser Artikel 135 mal aufgerufen
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Die Verschmutzung des Jangtse zwischen dem Drei-Schluchten-Damm und Shanghai bewegt sich in ähnlichen Größenordnungen wie in verschiedenen europäischen Flüssen. Dies liegt allerdings unter anderem an den gigantischen Abflussmengen, durch die sich die eingeschwemmten Schad- und Nährstoffe entsprechend verdünnen. Die absoluten Werte hingegen seien Besorgnis erregend hoch, mit entsprechend negativen Auswirkungen für das Ökosystem im Mündungsbereich des Stromes.
Ein internationales Wissenschaftlerteam um Beate Müller von der ETH Zürich hatte im Herbst 2006 über sechs Wochen lang.....
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