Die Menschheit bläst immer mehr Kohlendioxid in die Luft - und verändert damit nicht nur das Klima. Auch die Ozeane versauern. Die bizarre Folge: Schall legt unter Wasser viel längere Wege zurück als bisher. Der Geräuschpegel steigen, worunter vor allem Meeressäuger leiden dürften.
Das Prinzip des menschgemachten Klimawandels ist bekannt: Durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe steigt der CO2-Gehalt der Atmosphäre, was die Temperaturen steigen, Gletscher schmelzen und die Meere anschwellen lässt. Doch das exzessive Verfeuern fossiler Brennstoffe hat noch weitere, unerwartete Nebenwirkungen für die Ozeane: Es lässt Schall unter Wasser weitere Strecken reisen als bisher, wie eine US-Studie jetzt zeigt.
Ursache sind die immer saureren Meere. Schätzungen des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) haben ergeben, dass der Säuregrad des Meerwassers bis 2050 um 0,3 pH-Einheiten zunehmen könnte, da die Ozeane mehr CO2 aus der Luft aufnehmen. Dadurch könnte sich die Reichweite von Tönen unter Wasser um bis zu.....
Geschrieben von Dr. Peter Wittmann / Deutsche Gesellschaft für Geographie (DGfG) am Mittwoch, 31. Oktober 2007. Bisher wurde dieser Artikel 151 mal aufgerufen
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Eine von Geographen und Meteorologen gemeinsam verfasste Broschüre informiert in verständlich geschriebenen Beiträgen über Hintergründe, Zusammenhänge und Auswirkungen des Klimawandels. Der Klimawandel ist real und durch Aktivitäten des Menschen verursacht. Das haben die Forschungsergebnisse der vergangenen Jahre nachdrücklich bestätigt. Gleichzeitig wird immer deutlicher, dass ein ungebremster Klimawandel gefährliche Folgen haben würde und dass seine Beherrschung die vielleicht größte umweltpolitische Herausforderung des 21. Jahrhunderts darstellt....