Für Holger Kohls ist es ein gewohntes Bild: Neue Gäste kommen auf die Insel Wangerooge, und der erste Gang führt schnurstracks an den Nordstrand, den Blick genießen aufs offene, unverstellte Meer. "Wir haben nichts außer unserem Horizont", sagt der Bürgermeister und Kurdirektor Kohls mit kämpferischem Unterton. Und deshalb fährt er heute aufs Festland nach Oldenburg. Dort versuchen die beiden Inselgemeinden Wangerooge und Borkum vor dem Verwaltungsgericht den Bau von zwei Offshore-Windparks zu verhindern, die nach dem Willen der Betreiber, aber auch der Landesplaner nur etwa 14 Kilometer vor den beiden Inseln aus der Nordsee wachsen sollen.
14 Kilometer aber sind "gar nichts" für den Wangerooger Bürgermeister, er fürchtet um den guten Ruf der beiden Inseln. Immerhin sollen vor Borkum 44 der riesigen Windmühlen und vor Wangerooge 18 solcher Anlagen ins Meer gestellt werden. Bis zu 150 Meter hoch.....
Geschrieben von Wolfgang Weitlaner / pressetext.austria am Montag, 22. Oktober 2007. Bisher wurde dieser Artikel 151 mal aufgerufen
Sollten Sie einen defekten Link in unseren Artikeln finden, benachrichtigen Sie uns bitte unter
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können
Relativ leise gleiten die meisten der weltweit 90.000 Schiffe durch die Ozeane. Auf dem Weg durch die Weltmeere verursachen sie allerdings doppelt so viel CO2 wie alle Flugzeuge der Erde zusammen, berichtet BBC-Online. Allein in den vergangenen sechs Jahren hat der Schiffsverkehr extrem zugenommen und damit auch die Umweltbelastung durch die schwimmenden Verkehrsmittel, berichtet die Dachorganisation der Tankschifffahrt Intertank. ...