Aus einem großen, orangefarbenen Müllwagen ragt eine riesige Fisch-Schwanzflosse. „Meerestiere sind kein Müll! Stoppt Beifang!“ prangt als Motto auf dem LKW. Damit protestiert der WWF in Brüssel gegen das millionenfache Töten von Fischen, Walen, Seevögeln und anderen Bewohnern des Meeres, die als sinnloser Beifang in der europäischen Fischerei verenden. Laut eines WWF-Berichtes werden allein in der Nordsee pro Jahr eine Million Tonnen Fisch wie Müll wieder über Bord geworfen. „Diese Rückwurf-Praxis muss beendet werden. Wir fordern einen europäischen Aktionsplan gegen die gigantische Verschwendung von Meerestieren“, so WWF-Expertin Karoline Schacht.
Während die Aktivisten vor den Türen des Brüsseler Ratsgebäudes demonstrieren, beraten dahinter die EU-Fischereiminister über die neuen Fangquoten in Nordsee und Nordostatlantik. Das Thema Beifang steht ganz oben auf der Tagesordnung. Den Ministern liegt eine Vereinbarung zwischen....
Geschrieben von STERN ONLINE am Dienstag, 16. Oktober 2007. Bisher wurde dieser Artikel 152 mal aufgerufen
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Im Kampf gegen den klimaschädlichen CO2-Ausstoß glauben Bremer Forscher, eine Art Wunderwaffe mit dreifacher Wirkung gefunden zu haben: Algen. In Bioreaktoren sollen sie CO2 aus der Luft filtern und gleichzeitig Biosprit und Baumaterial produzieren.
Zahlreiche Gletscher schmelzen, das Eis am Nordpol geht zurück. Als Ursache gilt der Klimawandel, angetrieben vor allem durch das Treibhausgas Kohlendioxid (CO2). Politik wie Wissenschaft bemühen sich, den Ausstoß dieses Gases zu reduzieren. Gefragt sind regenerative Kraftstoffe, nicht zuletzt auch weil die Vorräte an Erdöl und -gas zur Neige gehen. Was läge also näher, als das unerwünschte CO2 in Biosprit umzuwandeln?....
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