Anfang November befindet sich Norddeutschland in der Regel mitten im Herbst: Seit einiger Zeit läuft die Heizung, die Blätter fallen bunt gefärbt von den Bäumen und bald wird der Grünkohl geerntet. Aber wie sieht es in Zukunft aus?
Auswertungen des Norddeutschen Klimabüros am GKSS-Forschungszentrum Geesthacht zeigen, wie sich der Herbst in Norddeutschland mit dem künftigen Klima ändern kann:
Es kann länger warm bleiben Verschiedenen regionalen Klimaberechnungen zufolge, ist es plausibel, dass sich der Herbst in Norddeutschland Ende des Jahrhunderts etwa zwei bis drei Wochen später im Jahr ankündigt als bisher. So kann zum Beispiel der erste kühle Herbsttag, mit Temperaturen unterhalb von 5°Celsius, etwa 14 bis 24 Tage später als heute auftreten.
Geschrieben von Max-Planck-Institut für Meteorologie am Montag, 1. Oktober 2007. Bisher wurde dieser Artikel 87 mal aufgerufen
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Seit Mitte des 19. Jahrhunderts ist die Erdoberfläche um fast 1 Grad wärmer geworden, vorwiegend infolge menschlicher Aktivitäten. Neueste Klimasimulationen mit Modellen des Max-Planck-Instituts für Meteorologie zeigen, dass sich die globale Mitteltemperatur bis Ende des 21. Jahrhunderts um weitere 2.5 bis 4°C erhöhen könnte, wenn die Emissionen von Kohlendioxid und anderen Treibhausgasen unvermindert ansteigen.....
Mehr mehr zum Klima der Zukunft lesen Sie in der 28seitigen Info-Broschüre des Max-Planck-Institut für Meteorologie mit dem Titel: „Klimaprojektionen für das 21. Jahrhundert“