Für Holger Kohls ist es ein gewohntes Bild: Neue Gäste kommen auf die Insel Wangerooge, und der erste Gang führt schnurstracks an den Nordstrand, den Blick genießen aufs offene, unverstellte Meer. "Wir haben nichts außer unserem Horizont", sagt der Bürgermeister und Kurdirektor Kohls mit kämpferischem Unterton. Und deshalb fährt er heute aufs Festland nach Oldenburg. Dort versuchen die beiden Inselgemeinden Wangerooge und Borkum vor dem Verwaltungsgericht den Bau von zwei Offshore-Windparks zu verhindern, die nach dem Willen der Betreiber, aber auch der Landesplaner nur etwa 14 Kilometer vor den beiden Inseln aus der Nordsee wachsen sollen.
14 Kilometer aber sind "gar nichts" für den Wangerooger Bürgermeister, er fürchtet um den guten Ruf der beiden Inseln. Immerhin sollen vor Borkum 44 der riesigen Windmühlen und vor Wangerooge 18 solcher Anlagen ins Meer gestellt werden. Bis zu 150 Meter hoch.....
Geschrieben von Anja Franzenburg / Greenpeace - Manfred Siedler / Aqua-Globe Project am Dienstag, 25. September 2007. Bisher wurde dieser Artikel 72 mal aufgerufen
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Unser Appetit auf tiefgefrorene Fischfilets und Sushi bringt die Meere in Bedrängnis. Viele Fischbestände sind bedroht, einige nahezu ausgerottet. Abhilfe sollte das MSC (Marine Stewardship Council) schaffen - ein Siegel für nachhaltige, die Bestände schonende Fischerei. Nun hat der zu den Seehechten zählende Hoki erneut die MSC-Zertifizierung erhalten. Dadurch gerät das Siegel nicht zum ersten Mal in Verruf und erscheint um so fragwürdiger.
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