Forscher haben in Schottland Fossilien einer bisher unbekannten Schildkrötenspezies gefunden. Die Abdrücke der Überreste der 164 Millionen Jahre alten Knochen des gepanzerten Tieres geben Aufschluss über die Evolution der Reptilienordnung der Schildkröten, erklären Jérémy Anquetin und sein Team vom naturgeschichtlichen Museum auf Skye, Schottland.
Die Wissenschaftler entdeckten in einem Felsblock auf der schottischen Insel Skye mehrere Fossilien längst ausgestorbener Tierarten. Neben den Artefakten von Haien und Salamandern fanden sie Bruchstücke einer bisher unbekannten Schildkrötenspezies. In monatelanger Kleinarbeit legten Spezialisten vier gut erhaltene Skelette und die Überreste von mindestens zwei weiteren Schildkröten frei. Diese Sammlung ist der bisher älteste Fund von Schildkrötenfossilien, sagen die Forscher. Das Fundstück stammt aus dem Mitteljura, jenem Kapitel der Erdgeschichte, das vor rund 161 Millionen Jahren begann und etwa 10 Millionen Jahre andauerte......
Geschrieben von Silvia von Einsiedel / Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) am Freitag, 31. August 2007. Bisher wurde dieser Artikel 190 mal aufgerufen
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Vor dem Hintergrund von Klimawandel und wachsendem Nutzungsdruck in Küsten- und Randmeeren stellt KDM eine Denkschrift zum meereskundlichen Forschungsbedarf vor. Meereswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus 11 deutschen Forschungsinstituten haben unter dem Schirm des Konsortiums Deutsche Meeresforschung die wesentlichen Entwicklungstendenzen in den Küstenmeeren auf der Basis des aktuellen Forschungsstandes zusammengestellt. Sie verweisen darauf, dass die Folgen dieser Entwicklungen vielfach nicht erforscht sind. Damit fehle in vielen Bereichen die wissenschaftliche Basis für eine vorausschauende Planung in den Küstenzonen. Diese sei aber dringend erforderlich vor dem Hintergrund des globalen Klimawandels und des verstärkten Nutzungsdrucks. Beide kommen in Küstenregionen zusammen zum Tragen und erzeugen dadurch....