Eine Art von ökologischer Selbstkontrolle der Meeresfauna schützt Korallen vor einem ihrer größten Feinde. Das hat ein australischer Biologe herausgefunden. Bestimmte Abschnitte des Great Barriere Reefs, in denen ein striktes Fischfangverbot herrscht, wurden in den Jahren 1994 bis 2004 nur relativ selten von Massenvermehrungen des Dornenkronenseesterns heimgesucht.
Dornenkronenseesterne sind normalerweise eher selten. Allerdings kommt es unter bestimmten Umständen zu Massenauftreten die als Welle mit den vorherrschenden Meeresströmungen von Norden nach Süden durch das Great Barriere Reef laufen.
Mehr als tellergroß und mit hunderten Giftstacheln besetzt, kann jeder einzelne dieser Seesterne pro Monat einen Quadratmeter Korallen abfressen. Wenn die Tiere in Massen auftreten, wie es im Great Barriere Reef seit den 60er-Jahren bereits mehrmals geschehen ist, verwandeln sie den Meeresboden in eine bleiche Kalkwüste. Das Fehlen von Fressfeinden begünstigt solche Vorkommnisse, schreibt Hugh Sweatman vom Australian Institute of Marine Science im Fachblatt “Current Biology”......
Globales Gesundheitsproblem durch Arsen im Trinkwasser - 140 Millionen Menschen sind betroffen
Geschrieben von Georg Eckelsberger / pressetext austria am Donnerstag, 30. August 2007. Bisher wurde dieser Artikel 126 mal aufgerufen
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Die natürliche Belastung des Trinkwassers durch Arsen ist ein wachsendes globales Gesundheitsproblem. Die Ergebnisse einer neuen Studie zeigen, dass mittlerweile 140 Millionen Menschen in über 70 Ländern betroffen sind. Arsen kann Lungenkrebs und andere Krebsformen verursachen, auch lange Zeit nachdem Menschen aufhören verseuchtes Wasser zu trinken, warnen die Forscher. "Die gesundheitlichen Folgen hängen von der Konzentration ab. Die Toxizität von Arsen ist sehr vielfältig und in schweren Fällen handelt es sich um eine chronische Belastung", erklärt Irene Witte, Umwelttoxikologin der Universität Oldenburg...