Viele Korallen des Great-Barrier-Riffs vor Australien wachsen derzeit so langsam wie nie zuvor in den vergangenen 400 Jahren. Forscher machen die gestiegene CO2-Konzentration in der Atmosphäre dafür verantwortlich.
Wenn es um mögliche Opfer des Klimawandels geht, werden immer wieder auch die Korallen genannt. Die Nesseltiere leiden nicht nur unter steigenden Wassertemperaturen, auch die Übersäuerung der Meere macht ihnen Probleme. Mehr Kohlendioxid in der Atmosphäre führt nämlich auch zu einem niedrigeren pH-Wert der Ozeane - die Bildung neuer Kalkschalen wird erschwert oder ganz verhindert.
Wie sehr die Erderwärmung womöglich bereits heute den Korallen am 2000 Kilometer langen Great-Barrier-Riff zusetzt, haben nun Glenn De'ath und seine Forscherkollegen vom australischen Institut für Meereswissenschaften in Queensland untersucht. Sie nahmen an 69 Stellen an Riffs vor der Ostküste Australiens Steinkorallen-Proben von insgesamt 328 Kolonien. Die Organismen.....
Geschrieben von SPIEGEL ONLINE am Dienstag, 31. Juli 2007. Bisher wurde dieser Artikel 131 mal aufgerufen
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