Eine winzige Vulkaninsel im Südatlantik soll Großbritannien zu einem riesigen Gebietszuwachs verhelfen. Britische Diplomaten beantragen die Flächenausdehnung jetzt bei der Uno - und bereiten noch weitere Forderungen vor, die internationale Konflikte provozieren könnten.
Die Himmelfahrtsinsel Ascension ist ein Plätzchen so ziemlich fernab von allem. Bis zur nächstgelegenen Insel St. Helena sind es gute 1200 Kilometer. Ähnlich weit ist es zum afrikanischen Küste; Brasilien ist mehr als 3000 Kilometer weg. Gerade einmal 1000 Einwohner hat das 90 Quadratkilometer große Stück Vulkangestein mitten im Südatlantik.
Das subtropische Eiland, das zum britischen Überseeterritorium St. Helena gehört und unter anderem einen Flugplatz und einen Kurzwellensender der BBC beherbergt, soll London nun zu einem riesigen Gebietszuwachs verhelfen.....
Geschrieben von Martin Visbek / Leibnitz Institut für Meereswissenschaften / Kiel am Dienstag, 24. Juli 2007. Bisher wurde dieser Artikel 162 mal aufgerufen
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Drei Meeresforscher glauben, eine Erklärung für ein 33 Jahre altes Phänomen in der Antarktis gefunden zu haben. Damals wurde auf Satellitenbildern ein mehrjähriges riesiges Loch im Winter-Eis des Weddell-Meeres entdeckt, für dessen Erscheinen die Wissenschaft bislang keine Erklärung hatte. Die Forscher stellten jetzt ein Modell auf, das starke Klimaschwankungen in der Antarktis für das Phänomen verantwortlich macht.
Satellitendaten von der Eisbedeckung der Antarktis zeigten 1974 erstmals ein riesiges Loch, welches sich über 250.000 Quadratkilometer erstreckte. Dies entspricht in etwa der Fläche aller westlichen Bundesländer zusammen. Forscher tauften es damals die “Weddell Polynya” ....