Höhere Temperaturen in der Arktis und damit verbundene Veränderungen der Meereisbedeckung lassen immer mehr Eisbären hungern. Die mächtigen Räuber können weniger Robben fangen, da das Meereis früher abschmilzt und aufbricht. Daher müssen die Eisbären deutlich längere Fastenzeiten in Kauf nehmen. Das haben kanadische Zoologen um Seth Cherry von der Universität von Alberta in Edmonton herausgefunden, als sie die Nährstoffversorgung von Eisbären auf dem Packeis der Beaufortsee nördlich der kanadischen Küste anhand der Blutwerte untersuchten. In den vergangenen zwanzig Jahren stieg die Zahl der hungernden Eisbären in den Frühlingsmonaten April und Mai von zehn auf fast dreißig Prozent.
Die Forscher betäubten 436 im nördlichen Kanada freilebende Eisbären mit Pfeilen, bevor sie sich ihnen näherten, um Blutproben zu nehmen. Das Blut analysierten sie auf die Inhaltstoffe Harnstoff und Kreatinin, dessen Verhältnis beschreibt, ob der Eisbär gerade fastet. Eine erste Stichprobe in den...
Geschrieben von Veröffentlichung Nature am Montag, 23. Juli 2007. Bisher wurde dieser Artikel 116 mal aufgerufen
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Winkerkrabben nutzen die regelmäßige Häutung, um überschüssiges Blei aus ihrem Körper zu entfernen. Das zeigen Vergleiche zwischen Tieren aus verschmutzten und relativ sauberen Meeresregionen. In den stärker belasteten Gebieten lagerten die Krabben das giftige Schwermetall in ihren Panzer ein, bevor sie ihn abstießen. Bei relativ sauberem Wasser nahmen sie kurz vor der Häutung dagegen sogar noch Blei aus dem Panzer in ihren Körper auf.....