Der WWF fordert angesichts der dramatischen wirtschaftlichen Verluste durch die Plünderung der Meere ein konsequentes Umsteuern in der Fischereipolitik. Nach einer in dieser Woche von der Weltbank und der UN-Welternährungsorganisation FAO veröffentlichten Studie gehen der globalen Fischerei wegen schwindender Fischbestände jährlich mindestens 50 Milliarden US-Dollar (36,6 Milliarden Euro) verloren. Für die vergangenen drei Dekaden summiert sich der wirtschaftliche Verlust auf zwei Billionen US-Dollar (1,46 Billionen Euro). Dies entspricht in etwa dem Bruttoinlandsprodukt Italiens.
„Der Fischerei-Wahnsinn kennt nur Verlierer. Die Ozeane werden leer gefischt. Der Lebensraum Meer wird zerstört. Fischer erleiden herbe wirtschaftliche Verluste oder verlieren ihren Job. Eine Milliarde Menschen bangen um ihre wichtigste Nahrungsquelle. Dieses Drama muss ein Ende haben“, kommentiert WWF-Meeresexperte Stephan Lutter die neuen Zahlen.....
Wissenschaft uneins über nordatlantisches Strömungssystem
Geschrieben von SPIEGEL ONLINE am Montag, 2. Juli 2007. Bisher wurde dieser Artikel 160 mal aufgerufen
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Kompliziert, unermüdlich, tief im Atlantik: Bringt der Klimawandel Europas Wärmepumpe ins Stottern? Statt Messung oder Modell haben deutsche Forscher ein Orakel berühmter Kollegen bemüht. Dabei kam vor allem heraus, dass sie den Nordatlantikstrom bis heute nicht so recht verstehen.
Drohende Weltuntergänge finden leicht ihren Weg in die Medien, so auch am vergangenen Wochenende. Diesmal von Potsdam aus. "Golfstrom droht spätestens 2100 zu versiegen", berichtete die "Netzeitung" am späten Freitagnachmittag. "Forscher fürchten Ende des Golfstroms", schrieb "Bild" einen Tag später. "Atlantische Strömung könnte bis zum Jahr 2100 abreißen", meldete schließlich am heutigen Montag die Tageszeitung "Die Welt"....