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Die Menschheit bläst immer mehr Kohlendioxid in die Luft - und verändert damit nicht nur das Klima. Auch die Ozeane versauern. Die bizarre Folge: Schall legt unter Wasser viel längere Wege zurück als bisher. Der Geräuschpegel steigen, worunter vor allem Meeressäuger leiden dürften.
Das Prinzip des menschgemachten Klimawandels ist bekannt: Durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe steigt der CO2-Gehalt der Atmosphäre, was die Temperaturen steigen, Gletscher schmelzen und die Meere anschwellen lässt. Doch das exzessive Verfeuern fossiler Brennstoffe hat noch weitere, unerwartete Nebenwirkungen für die Ozeane: Es lässt Schall unter Wasser weitere Strecken reisen als bisher, wie eine US-Studie jetzt zeigt. Ursache sind die immer saureren Meere. Schätzungen des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) haben ergeben, dass der Säuregrad des Meerwassers bis 2050 um 0,3 pH-Einheiten zunehmen könnte, da die Ozeane mehr CO2 aus der Luft aufnehmen. Dadurch könnte sich die Reichweite von Tönen unter Wasser um bis zu..... . |
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