Viele Korallen des Great-Barrier-Riffs vor Australien wachsen derzeit so langsam wie nie zuvor in den vergangenen 400 Jahren. Forscher machen die gestiegene CO2-Konzentration in der Atmosphäre dafür verantwortlich.
Wenn es um mögliche Opfer des Klimawandels geht, werden immer wieder auch die Korallen genannt. Die Nesseltiere leiden nicht nur unter steigenden Wassertemperaturen, auch die Übersäuerung der Meere macht ihnen Probleme. Mehr Kohlendioxid in der Atmosphäre führt nämlich auch zu einem niedrigeren pH-Wert der Ozeane - die Bildung neuer Kalkschalen wird erschwert oder ganz verhindert.
Wie sehr die Erderwärmung womöglich bereits heute den Korallen am 2000 Kilometer langen Great-Barrier-Riff zusetzt, haben nun Glenn De'ath und seine Forscherkollegen vom australischen Institut für Meereswissenschaften in Queensland untersucht. Sie nahmen an 69 Stellen an Riffs vor der Ostküste Australiens Steinkorallen-Proben von insgesamt 328 Kolonien. Die Organismen.....
Geschrieben von Tanja Greiner / Forschungsverbund Berlin e.V. am Donnerstag, 7. Juni 2007. Bisher wurde dieser Artikel 124 mal aufgerufen
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Das IGB erforscht, ob trockengelegte Moore wieder wachsen können, ohne Klima und Gewässer zu schädigen. Eine Moorexpedition.
Träge wogt der grüne Teppich. Jeder Schritt bringt den weichen Moosboden zum Schwingen. Vorsichtig setzt Jörg Gelbrecht einen Fuß vor den anderen, um nicht im wabernden Untergrund stecken zu bleiben. Luftig in Shorts und zitronengelbem Shirt gekleidet, schreitet der Forscher durchs Moor. Sonnentau, Wollgras und Torfmoos säumen den feuchten Schwamm unter seinen nackten Füßen. Seit neun Uhr ist der Moorkundler vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) mit zwei Mitarbeitern am nördlichen Rand des Spreewaldes unterwegs: Die Gewässerökologen wollen verstehen, was passiert, wenn der Mensch in Moore eingreift...