Wenn die Jahresdurchschnittstemperatur um zwei Grad steigt, kann das je nach Grundwasserspiegel regional völlig unterschiedliche Konsequenzen haben. Das zeigt eine Studie, die ein Wissenschaftler der Universität Bonn nun zusammen mit einem US-Kollegen veröffentlicht hat. Demnach entscheidet unter anderem die Lage der Wasservorräte im Boden, ob Klimaänderungen Dürren nach sich ziehen oder sich nur gering auswirken. Bisherige Modelle berücksichtigen diesen Einfluss des Grundwassers kaum. Die Untersuchung wird in der Oktober-Ausgabe von Nature Geoscience erscheinen.
Welchen enormen Einfluss Wasser auf das regionale Klima hat, wissen Küstenbewohner aus eigener Erfahrung: Im Sommer sorgt das Meer vor der Haustür meist für kühlere Temperaturen als im Landesinnern, im Winter ist es dagegen umgekehrt. Grund dafür ist zum Einen, dass Wasser ein guter Wärmespeicher ist: Es benötigt relativ viel Energie, um sich aufzuheizen, und gibt diese nur langsam wieder ab. Dazu kommt die Tatsache, dass Wasser beim Verdunsten seiner Umgebung Wärme entzieht.....
Geschrieben von Manfred am Donnerstag, 10. Mai 2007. Bisher wurde dieser Artikel 156 mal aufgerufen
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Etwa 1,3 Millionen Tonnen Wasch- und Reinigungsmittel verbrauchen die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland pro Jahr. Durchschnittlich gelangen dadurch rund 600.000 Tonnen Waschmittel, rund 200.000 Tonnen Weichspüler und rund 500.000 Tonnen Reinigungs- und Pflegemittel in das Abwasser und können so die Umwelt belasten. Zusätzlich können die in ihnen enthaltenen Stoffe - etwa Duftstoffe oder antimikrobielle Substanzen - bei sensiblen Menschen Allergien auslösen. Daher ist es wichtig, Wasch- und Reinigungsmittel umweltgerecht und sparsam zu verwenden....