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Letzte Chance für den Roten Tunfisch

Wenn nicht sofort geeignete Schutzmaßnahmen eingeführt werden und gegenüber der Tunfisch-Mafia rigoros durchgegriffen wird, gibt es diesen schnellen Jäger der Meere schon bald nicht mehr (Grafik: © Manfred Siedler – Aqua-Globe-Project)Der WWF fordert einen Fangstopp für den bedrohten Roten Tunfisch (auch Blauflossen Tun oder Atlantischer Tun genannt) im Mittelmeer. Der Bestand des beliebten und teuren Speisefisches, der vor allem in japanischen, europäischen und US-amerikanischen Edelrestaurants angeboten wird, steht vor dem Kollaps. „Nach Jahren rücksichtsloser Ausbeutung ist ein Moratorium die einzige Chance, um den Roten Tun noch zu retten“, erklärte Dr. Sergi Tudela vom WWF-Mittelmeerprogramm am Rande der heute beginnenden Tunfisch-Konferenz in der marokkanischen Stadt Marrakesch. Dort tagen bis zum 24. November die 46 Vertragsstaaten der Kommission zum Schutz des Atlantischen Tunfischs (ICCAT), zu denen auch die EU zählt.

Wissenschaftler empfehlen seit Jahren Fangquoten von etwa 15.000 Tonnen pro Jahr. Die ICCAT-Staaten hatten die zulässigen Mengen jedoch immer etwa doppelt so hoch angesetzt. Wegen der massiven illegalen Fischerei lag der tatsächliche Fang allein im letzten Jahr bei etwa 60.000 Tonnen. Vor allem die Türkei, Italien, Kroatien, Libyen, Frankreich und Spanien......

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Geschrieben von Manfred am Dienstag, 8. Mai 2007.
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Die ausgebeuteten Kabeljaubestände im Nordostatlantik leiden laut einer neuen WWF-Studie zunehmend unter den Folgen des Klimawandels. Wärmere Meere verschärfen das Drama des überfischten Kabeljaus. Die Kombination aus Klimawandel und kommerzieller Ausbeutung macht es immer wahrscheinlicher, dass die Kabeljaubestände zusammenbrechen. Die Erwärmung des Nordostatlantiks führt nach Angaben des Reports dazu, dass der Kabeljau immer langsamer wächst und immer weniger neue Fische die geschwächten Bestände auffrischen.....

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