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Mit dem Klimawandel ist in der Natur ein "Experiment" mit ungewissem Ausgang gestartet. Um die Auswirkungen eines Temperaturanstiegs auf Ökosysteme systematisch und ohne negative Folgen für die Umwelt zu untersuchen, nutzen Biologen der Universität Münster um Prof. Dr. Thorsten Reusch das "Aquatron". Mit diesem System aus temperaturregulierten Wassertanks untersuchen sie, welche Folgen Veränderungen des Klimas für Gewässer und darin lebende Organismen haben.
Das Aquatron besteht aus zwei Reservoirtanks, die unabhängig voneinander jeweils sechs Versuchstanks genau temperiert versorgen - mit einem Wasservolumen von insgesamt 12.000 Litern. Dadurch können die Auswirkungen zweier Temperaturprofile auf Pflanzen, Tiere und ganze Miniatur-Ökosysteme miteinander verglichen werde, mit und ohne simulierte Erwärmung. Derzeit untersucht ein Team um Prof. Reusch, Dr. Gidon Winters und Doktorandin Nina Bergmann vom Institut für Evolution und Biodiversität, wie Seegraswiesen auf einen Temperaturanstieg reagieren...... |
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