Ein Netzwerk aus 13 Forschungseinrichtungen und vier Privatunternehmen in acht Nationen, 2,7 Millionen Euro Förderung von der EU sowie drängende Fragen zur Zukunft mariner Ökosysteme – das sind die Eckdaten eines Förderprogramms für NachwuchswissenschaftlerInnen namens CALMARO. Es startet am 1. Oktober 2008. Koordinator ist das Kieler Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR).
Kalk ist einer der wichtigsten Baustoffe der Natur. Die Knochen des Menschen, das Skelett von Fischen, die Schalen von Muscheln, ganze Korallenriffe – sie alle bestehen aus Kalk. Die Fähigkeit, Kalk zu bilden, ist für viele Organismen also lebenswichtig. Sich verändernde Umweltbedingungen – steigende Temperaturen oder eine Versauerung der Ozeane aufgrund steigender CO2-Werte – können diese Fähigkeit beeinträchtigen. Welche Folgen das für die Ökosysteme im Meer haben wird, damit beschäftigt sich ab dem 1. Oktober das internationale Forschungsnetzwerk CALMARO (Calcification by Marine Organisms). „Gleichzeitig bietet das Netzwerk Nachwuchswissenschaftlern eine Basis für einen erfolgreichen Karrierestart.....
Geschrieben von Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie am Donnerstag, 12. April 2007. Bisher wurde dieser Artikel 216 mal aufgerufen
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Am vergangenen Freitag hat der Weltklimarat IPCC den zweiten Teil seines Sachstandsberichts zum Klimawandel vorgelegt. Dass sich der globale Klimawandel bereits in Nord- und Ostsee auswirkt, ist inzwischen bekannt. Wie massiv diese Veränderungen tatsächlich sind, zeigen die aktuellen Auswertungen der Nordsee-Temperaturen im Winterquartal, erklärte BSH-Wissenschaftler Dr. Hartmut Heinrich am Mittwoch in Hamburg.
In der Nordsee herrschten gegenwärtig Temperaturbedingungen wie sie normalerweise erst im Mai beobachtet werden. Aufgrund des ungewöhnlich milden Winters habe die Erwärmung des Wassers deutlich früher als üblich eingesetzt....