In Zeiten der Überfischung gewinnen Aquakulturen zunehmend an Bedeutung. Aus Sicht von Forschern lassen sich die Erträge noch deutlich steigern. Allerdings können von diesen Zuchtbecken auch Risiken ausgehen.
Die Weltbevölkerung wächst kontinuierlich und damit auch ihr Bedarf an Nahrungsmitteln. Eine wichtige Nahrungsquelle ist die Fischerei. Zwar sind die Erträge des klassischen Fischfangs sind seit mehr als 20 Jahren konstant, doch als Folge sind die natürlichen Bestände an Fischen und anderen Meerestieren in einigen Gegenden der Welt drastisch zurückgegangen. Auf Grund der ständig steigenden Nachfrage werden in den sogenannten Aquakulturen Speisefische und Krustentiere in eingezäunten Becken gezüchtet. Seit 1985 wachsen die Erträge aus Aquakulturen pro Jahr im Schnitt um 8,8 Prozent an. Inzwischen liefern diese künstlichen Zuchten rund ein Drittel des gesamten Ertrages aus dem Meer.
Der Meeresökologe James Diana von der Universität Michigan in Ann Arbor, der aktuelle Trends der Aquakultur untersuchte, kam nun zu dem Schluss....
Geschrieben von SPIEGEL ONLINE am Freitag, 9. März 2007. Bisher wurde dieser Artikel 104 mal aufgerufen
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Die Schiffsrouten im Nordatlantik sind viel stärker von Monsterwellen bedroht als bisher vermutet. Einer Studie zufolge, kommen die Riesenbrecher im Nordatlantik weltweit am häufigsten vor. Auch die Nordsee bleibt nicht von ihnen verschont.
Noch vor wenigen Jahren galten sie als Seemannsgarn: Riesenhafte Brecher, die sich 30, manchmal 40 Meter hoch auftürmen und selbst große Schiffe wie Spielzeug zerschmettern können. Doch in den vergangenen Jahren haben Wissenschaftler damit begonnen, die Giganten systematisch zu jagen - und sind reichlich fündig geworden. Satellitenmessungen haben ergeben, dass Monsterwellen nicht einmal selten sind, sondern auf den Weltmeeren beinahe täglich vorkommen...
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