Schwefelwasserstoff ist berüchtigt für seinen Gestank nach faulen Eiern. Aber Schwefelwasserstoff riecht nicht nur übel, er ist auch hoch giftig. Beim Menschen kann Schwefelwasserstoff in hohen Konzentrationen innerhalb kurzer Zeit zum Tod führen. Auch der Küstenfischerei – die etwa 90 Prozent der gesamten weltweiten Fischerträge erwirtschaftet - droht Gefahr durch das giftige Gas. Die Überdüngung der Küstengewässer führt dazu, dass sich dort regelmäßig Sulfid bildet. Dieses kann die Fischbestände drastisch reduzieren.
Bakterien spielen dabei eine unredliche Rolle – schließlich werden sie unter anderem für die Enstehung des tödlichen Sulfids verantwortlich gemacht. Bakterien können aber auch als Retter in der Not auftreten, hat nun eine internationale Gruppe von Forschern vom Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie in Bremen, dem National Marine Information & Research Centre aus Namibia, dem Institut für Ostseeforschung Warnemünde und der Abteilung für Mikrobielle Ökologie der Universität Wien festgestellt. Deren überraschendes Ergebnis: Vor der Küste Namibias entgifteten die Mikroorganismen eine Fläche von etwa 7000 Quadratkilometern - fast dreimal so groß wie Luxemburg.
Geschrieben von STERN ONLINE am Dienstag, 16. Januar 2007. Bisher wurde dieser Artikel 131 mal aufgerufen
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Die Erdpole sind Schlüsselregionen für das Weltklima und wichtig für das Leben auf der ganzen Welt. Die globale Erwärmung wird sich vor allem in diesen Regionen bemerkbar machen - mit fatalen Folgen für Pflanzen, Tiere und letztlich den Menschen.
Veränderungen an den Polen der Erde wirken sich auf Meeresspiegel und Klima ebenso aus wie auf Fischfang, Rohstoffförderung und viele Tier- und Pflanzenarten. Um so bedrohlicher ist es, dass sich die steigenden Temperaturen vor allem in diesen Regionen bemerkbar machen....
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