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Gespensterfisch mit Multi-Optik

Der Gespensterfisch (Dolichopteryx longipes) ist eine typische Tiefseeart (Grafik: © 2009 Manfred Siedler – Aqua-Globe-Project)In die Tiefsee gelangt kein Tageslicht. Es gibt jedoch viele verschiedene Tiefseelebewesen, die selbst Licht erzeugen und als Signal einsetzen, diese Fähigkeit wird Biolumineszenz genannt. Die Lichtreize sind nicht sehr hell, daher sind die Augen der Tiefseefauna auf höchste Empfindlichkeit optimiert. Tiefseefische, die sich visuell orientieren, haben daher spezielle Augenformen entwickelt. Diese haben jedoch den großen Nachteil, dass das Gesichtsfeld stark eingeschränkt ist. Nun hat Prof. Hans-Joachim Wagner vom Anatomischen Institut der Universität Tübingen zusammen mit Forschern aus England und den USA während einer Fahrt mit dem deutschen Forschungsschiff "Sonne" bei einem "Gespensterfisch" (Dolichpteryx longipes Abb. unten links) einen neuartigen Augentyp entdeckt: Es ist der erste bekannt gewordene Fall, in dem ein Wirbeltier das Prinzip einer abbildenden Spiegeloptik nutzt. Die Forschungsergebnisse werden am 24. Dezember 2008, 18 Uhr, von der Fachzeitschrift Current Biology online veröffentlicht.

Augen erreichen eine maximale Empfindlichkeit, wenn sie eine möglichst....

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Schluckauf über dem Mittelmeer verursacht Tsunamis E-Mail
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Geschrieben von SPIEGEL ONLINE am Donnerstag, 28. Dezember 2006.
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Vom einem Tsunami auf das Ufer geworfenes BootAus heiterem Himmel branden meterhohe Wogen gegen Mittelmeer-Städtchen, zuletzt im Sommer auf Menorca. Erklären konnte das niemand. Jetzt zeigen Experten: Ein seltenes Luftdruck-Phänomen verursacht die Wellen - die darum Meteo-Tsunamis heißen.

Ohne erkennbare Ursache überschwemmen regelmäßig Riesenwellen Orte am Mittelmeer. Zuletzt überflutete am 15. Juni eine vier Meter hohe Wasserwand den Hafen von Ciutadella auf der spanischen Insel Menorca und richtete erheblichen Sachschaden an. Der Ort, in dem das Phänomen...

A-GKlim

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