Geschrieben von Manfred Siedler / Aqua-Globe am Donnerstag, 12. Oktober 2006. Bisher wurde dieser Artikel 108 mal aufgerufen
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Vor 8150 Jahren erschütterte ein Beben Norwegens Küste zwischen Bergen und Trondheim. Durch das Beben wurden gefrorene Gashydrate, die den Schelfhang wie eine Art Zement zusammenhielten, herausgebrochen und lösten sich auf. Durch den fehlenden Zusammenhalt brachen dann Sedimentmassen von der Größe Islands vom Schelfabhang los und rutschten 2800m tief und fast 900 km weit in die Tiefsee.
Diese unvorstellbar große unterseeische Lawine verdrängte gewaltige Wassermassen, die an der Oberfläche des Atlantiks riesige Wellen erzeugten, die sich kreisförmig ausbreiteten - gewaltige Tsunamis rasten über die Norwegische See bis in die Nordsee. Auf den Färöer Inseln hatten die Wellen eine Höhe von bis zu zwanzig Meter und selbst an den Stränden Schottlands waren die Wogen noch bis zu sechs Meter hoch....