Aus einem großen, orangefarbenen Müllwagen ragt eine riesige Fisch-Schwanzflosse. „Meerestiere sind kein Müll! Stoppt Beifang!“ prangt als Motto auf dem LKW. Damit protestiert der WWF in Brüssel gegen das millionenfache Töten von Fischen, Walen, Seevögeln und anderen Bewohnern des Meeres, die als sinnloser Beifang in der europäischen Fischerei verenden. Laut eines WWF-Berichtes werden allein in der Nordsee pro Jahr eine Million Tonnen Fisch wie Müll wieder über Bord geworfen. „Diese Rückwurf-Praxis muss beendet werden. Wir fordern einen europäischen Aktionsplan gegen die gigantische Verschwendung von Meerestieren“, so WWF-Expertin Karoline Schacht.
Während die Aktivisten vor den Türen des Brüsseler Ratsgebäudes demonstrieren, beraten dahinter die EU-Fischereiminister über die neuen Fangquoten in Nordsee und Nordostatlantik. Das Thema Beifang steht ganz oben auf der Tagesordnung. Den Ministern liegt eine Vereinbarung zwischen....
Geschrieben von Institut für Umweltphsyik der Universität Bremen am Montag, 12. Juni 2006. Bisher wurde dieser Artikel 122 mal aufgerufen
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Heizung, Transport und die Produktion von Gütern: all das braucht Energie, die wir seit über 150 Jahren hauptsächlich aus Kohle, Öl, Erdgas gewinnen. Entsprechend hat sich jedoch auch die CO2-Konzentration in der Atmosphäre seit 1850 um etwa 64 Prozent erhöht. Das Kuriose daran: der Anstieg der atmosphärischen CO2-Konzentrationen ist nur halb so groß, wie er rein rechnerisch eigentlich sein müsste. Wo ist also das ausgestoßene CO2 geblieben? Neueste Untersuchungen haben gezeigt, dass die Ozeane eine größere Rolle spielen als bislang gedacht....