Mehr Kohlekraftwerke und mehr Ölförderung auf der einen, mehr Robben und mehr Naturschutz auf der anderen Seite. „2008 war für den Wattenmeerschutz ein ereignisreiches Jahr. Es gab viel Grund zur Freude, aber auch ebenso viele bedenkliche Entwicklungen“, bilanziert Dr. Hans-Ulrich Rösner, Leiter des WWF-Wattenmeerbüros in Husum. Auch mehr als 20 Jahre nach der Gründung der Nationalparke sei man noch immer weit von dem Ziel entfernt, internationale Naturschutz-Standards einzuhalten. „Die Industrialisierung des Wattenmeers schreitet leider weiter voran“, kritisiert Rösner.
Zu den großen Fortschritten für den Schutz der einmaligen Naturlandschaft an der Nordseeküste zählen zwei politische Entscheidungen: In Dänemark entschied sich das Parlament für eine Ausweisung des Wattenmeeres als Nationalpark. Noch einen Schritt weiter gingen Deutschland und die Niederlande. Sie beantragten Anfang 2008 bei der UNESCO den Weltnaturerbe-Status für das Wattenmeergebiet. Mit einer Entscheidung wird im Sommer 2009 gerechnet.
2008 war aber auch das Jahr der Klimakiller. Die Ölindustrie.....
Geschrieben von Veröffentlichung Nature am Freitag, 26. Mai 2006. Bisher wurde dieser Artikel 96 mal aufgerufen
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Karibik-Langusten erkennen erkrankte Artgenossen, noch bevor diese sichtbare Symptome entwickeln - und gehen ihnen aus dem Weg. Auf diese Weise verhindern sie die weitere Ausbreitung der Krankheit.
Derartige Ausgrenzungsstrategien gegenüber kranken Artgenossen waren bei Tieren, die in sozialen Gemeinschaften leben, bislang nicht bekannt, berichten US-Forscher.
Karibik-Langusten (Panulirus argus) sind an sich sehr gesellige Tiere. Wann immer es möglich ist.....