Aus einem großen, orangefarbenen Müllwagen ragt eine riesige Fisch-Schwanzflosse. „Meerestiere sind kein Müll! Stoppt Beifang!“ prangt als Motto auf dem LKW. Damit protestiert der WWF in Brüssel gegen das millionenfache Töten von Fischen, Walen, Seevögeln und anderen Bewohnern des Meeres, die als sinnloser Beifang in der europäischen Fischerei verenden. Laut eines WWF-Berichtes werden allein in der Nordsee pro Jahr eine Million Tonnen Fisch wie Müll wieder über Bord geworfen. „Diese Rückwurf-Praxis muss beendet werden. Wir fordern einen europäischen Aktionsplan gegen die gigantische Verschwendung von Meerestieren“, so WWF-Expertin Karoline Schacht.
Während die Aktivisten vor den Türen des Brüsseler Ratsgebäudes demonstrieren, beraten dahinter die EU-Fischereiminister über die neuen Fangquoten in Nordsee und Nordostatlantik. Das Thema Beifang steht ganz oben auf der Tagesordnung. Den Ministern liegt eine Vereinbarung zwischen....
Geschrieben von Greenpeace am Freitag, 26. Mai 2006. Bisher wurde dieser Artikel 91 mal aufgerufen
Sollten Sie einen defekten Link in unseren Artikeln finden, benachrichtigen Sie uns bitte unter
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können
Der Klimawandel führt in Sibirien zu einer Kettenreaktion: Durch die globale Erwärmung taut der Dauerfrostboden des riesigen Gebietes auf. Dabei könnten im Laufe der Jahre Milliarden Tonnen Methan und Kohlendioxid aus den Sümpfen der Tundra freigesetzt werden. Beide Treibhausgase verstärken dann wiederum den Klimawandel.
Einem Bericht der Frankfurter Rundschau zufolge hat ein Forscherteam der Universität Tomsk im Norden Russlands eine vergleichende Untersuchung durchgeführt. Die Wissenschaftler vermaßen und fotografierten Sümpfe, Seen und Pflanzen der arktischen Region.....