Wissenschaftler stehen vor einem Rätsel: In der Kieler Förde tauchten nicht nur große Mengen von Ohrenquallen auf, die Tiere trieben auch wie aufgeblasen an der der Wasseroberfläche. Ein Meeresbiologe versucht, den ungewohnten Anblick zu erklären.
Tausende "aufgeblasene" Ohrenquallen (Aurelia aurita) an der Wasseroberfläche hatten bei Passanten große Verwunderung ausgelöst. "Auf dieses Phänomen sind wir bisher noch nicht gestoßen", bestätigt Meeresbiologe Ulrich. Die stärkste Konzentration war zum Wochenbeginn in der Innenförde beobachtet worden. "Sehr viele Quallen haben Gasblasen, die sie an die Oberfläche auftreiben lassen", erklärt Sommer. "Was sonst über mehrere Meter Wassertiefe verteilt ist, wurde jetzt alles an die Oberfläche getrieben."
Der Wissenschaftler brachte einen möglichen Zusammenhang.....
Geschrieben von Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung am Donnerstag, 2. März 2006. Bisher wurde dieser Artikel 162 mal aufgerufen
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Methan vom Meeresgrund trägt stärker zur globalen Erwärmung bei als bisher angenommen. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung nach Untersuchungen an einem Schlammvulkan in der Tiefsee zwischen Norwegen und Spitzbergen.
Ein wichtiger Faktor für den derzeitigen globalen Klimawandel ist der Treibhauseffekt. Verantwortlich dafür sind unter anderem die beiden Gase Kohlendioxyd und Methan. Sie verhindern, dass überschüssige Wärme von der Erde ins Weltall abgestrahlt wird. Ein Methanmolekül ist hierbei über 20-mal wirkungsvoller als Kohlendioxyd und leistet damit einen deutlichen Beitrag zur Erderwärmung....