Schwefelwasserstoff ist berüchtigt für seinen Gestank nach faulen Eiern. Aber Schwefelwasserstoff riecht nicht nur übel, er ist auch hoch giftig. Beim Menschen kann Schwefelwasserstoff in hohen Konzentrationen innerhalb kurzer Zeit zum Tod führen. Auch der Küstenfischerei – die etwa 90 Prozent der gesamten weltweiten Fischerträge erwirtschaftet - droht Gefahr durch das giftige Gas. Die Überdüngung der Küstengewässer führt dazu, dass sich dort regelmäßig Sulfid bildet. Dieses kann die Fischbestände drastisch reduzieren.
Bakterien spielen dabei eine unredliche Rolle – schließlich werden sie unter anderem für die Enstehung des tödlichen Sulfids verantwortlich gemacht. Bakterien können aber auch als Retter in der Not auftreten, hat nun eine internationale Gruppe von Forschern vom Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie in Bremen, dem National Marine Information & Research Centre aus Namibia, dem Institut für Ostseeforschung Warnemünde und der Abteilung für Mikrobielle Ökologie der Universität Wien festgestellt. Deren überraschendes Ergebnis: Vor der Küste Namibias entgifteten die Mikroorganismen eine Fläche von etwa 7000 Quadratkilometern - fast dreimal so groß wie Luxemburg.
Geschrieben von Manfred am Montag, 27. Februar 2006. Bisher wurde dieser Artikel 102 mal aufgerufen
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Amerikanische Ernährungswissenschaftler haben in einer Langzeitstudie herausgefunden, dass die Vorteile regelmäßigen Fischkonsums die damit verbundenen Risiken überwiegen. Die auf zehn Jahre angelegte Untersuchung der University of Rochester befasste sich mit 700 Kinder auf den Seychellen, die durchschnittlich zwölf Portionen Seefisch essen. Diese Fische enthalten allerdings eine hohe Dosis an Methylquecksilber, ein organisches Gift, das Lähmungen und Gehirnerkrankungen auslösen kann.
Tests zeigten jedoch, dass die Kinder keine kognitiven Schäden oder andere Erkrankungen davon getragen hatten. Die Studie wurde im Rahmen des Jahrestreffen der American Association for the Advancement of Science vorgestellt...