Viele Korallen des Great-Barrier-Riffs vor Australien wachsen derzeit so langsam wie nie zuvor in den vergangenen 400 Jahren. Forscher machen die gestiegene CO2-Konzentration in der Atmosphäre dafür verantwortlich.
Wenn es um mögliche Opfer des Klimawandels geht, werden immer wieder auch die Korallen genannt. Die Nesseltiere leiden nicht nur unter steigenden Wassertemperaturen, auch die Übersäuerung der Meere macht ihnen Probleme. Mehr Kohlendioxid in der Atmosphäre führt nämlich auch zu einem niedrigeren pH-Wert der Ozeane - die Bildung neuer Kalkschalen wird erschwert oder ganz verhindert.
Wie sehr die Erderwärmung womöglich bereits heute den Korallen am 2000 Kilometer langen Great-Barrier-Riff zusetzt, haben nun Glenn De'ath und seine Forscherkollegen vom australischen Institut für Meereswissenschaften in Queensland untersucht. Sie nahmen an 69 Stellen an Riffs vor der Ostküste Australiens Steinkorallen-Proben von insgesamt 328 Kolonien. Die Organismen.....
Geschrieben von WWF am Montag, 6. Februar 2006. Bisher wurde dieser Artikel 207 mal aufgerufen
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Die Wattenmeer-Nationalparke werden durch die Anbindung von Windanlagen vor der deutschen Küste an das nationale Stromnetz unnötig gefährdet. Zu diesem Ergebnis kommt eine heute vorgestellte WWF Studie. Die Studie zeigt Alternativrouten für die Stromtrassen außerhalb der Nationalparke auf und fordert eine stärkere und effektivere Bündelung der geplanten Leitungen, um das Wattenmeer möglichst wenig zu belasten.
Drei der vier vorgesehen Leitungskorridore verstoßen mit hoher Wahrscheinlichkeit gegen nationales und europäisches Naturschutzrecht. Daher sei es zweifelhaft, ob eine Genehmigung für die bisherigen Trassenführungen einer juristischen Prüfung standhalten würde. Der WWF kritisiert, dass Planungen für die Netzanbindung bislang unzureichend koordiniert worden seien und fordert ein gemeinsames Konzept der Bundesländer Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Hamburg unter weitest möglicher Umgehung der Nationalparke und der Natura-2000-Gebiete. „Es ist unsinnig, dass jeder Windparkbetreiber seine eigenen Hochspannungskabel planen muss“...