Zu Beginn der 60. Tagung der Internationalen Walfangkommission (IWC) in Santiago de Chile hat der WWF die Behauptung zurückgewiesen, dass Großwale an den zusammenbrechenden Fischbeständen schuld seien. Diese These hatten japanische Wissenschaftler aufgestellt und gefordert, Wale zum Schutz der Fischerei gezielt zu töten. In drei Berichten belegt der WWF gemeinsam mit der Human Society International (HSI) und dem Lenfest Ocean Programme, dass der drastische weltweite Rückgang der Fischbestände nichts mit dem Nahrungsbedarf von Großwalen zu tun hat. Zuvor hatten bereits Forscher aus aller Welt die so genannte „Wale fressen unseren Fisch-These“ teils heftig zurückgewiesen.
„Die Überfischung der Meere ist auf die industrielle Raubbau-Fischerei und den gestiegenen weltweiten Konsum zurückzuführen“, sagt WWF-Walexperte Volker Homes. Weltweit leben über 41 Millionen Menschen von Fischerei, die meisten in Entwicklungsländern. Die Nachfrage nach Fisch hat sich in den vergangenen 30 Jahren mehr als .....
Geschrieben von Dr. David Völker - Institut für Geologie d. Freien Universität Berlin/Manfred Siedler - Aqua-Globe am Donnerstag, 8. Dezember 2005. Bisher wurde dieser Artikel 148 mal aufgerufen
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Meerwasser enthält in geringem Maß gelöste Gase wie Stickstoff, Sauerstoff, Kohlendioxyd, Wasserstoff und Spurengase. Die Löslichkeit (die maximal lösliche Menge) von Gasen in Seewasser ist von der Temperatur und dem Salzgehalt...