Ökosysteme können ein gewisses Maß an äußeren Schwankungen tolerieren und ausgleichen. Doch wann kippen sie um? Der Frankfurter Meeresbiologie Michael Türkay untersucht das Zusammenspiel mariner Ökosysteme und hat Organismen ausgemacht, die als Indikatoren und "Frühwarnsysteme" dienen können.
Die Ozeane gehören zu den am wenigsten erforschten Regionen unseres Planeten. Dabei spielen sie für den Wärme- und Energiehaushalt der Erde eine wichtige Rolle. Der Mensch fischt und badet vor allem in den Flachmeeren. Dort ist auch die Schifffahrt am dichtesten. Doch obwohl die Flachmeere nur etwa 5 Prozent des Ozeanbodens ausmachen, wirken sich menschliche Einflüsse empfindlich auf alle Meeresbewohner aus, bis in die dunkle, kalte und nahrungsarme Tiefsee. Was wir über das Zusammenspiel der vielfältigen marinen Ökosysteme und ihre Funktion als Frühwarnsysteme wissen, berichtet der Meeresbiologie und Professor an der Goethe-Universität Michael Türkay in der neuen Ausgabe des Wissenschaftsmagazins "Forschung Frankfurt", das dem internationalen Jahr des Planeten Erde gewidmet ist.
"Tiere und Pflanzen des Meeresbodens bestimmen Küstenformen und stabilisieren sie gegenüber den Gewalten des Wassers", weiß Michael Türkay. Seit über 30 Jahren befährt er auf Forschungsschiffen die Weltmeere, steht knöcheltief....
Geschrieben von Fisch-Informations-Zentrum (FIZ) / Manfred Siedler - Aqua-Globe am Samstag, 3. Dezember 2005. Bisher wurde dieser Artikel 75 mal aufgerufen
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Schon lange gilt Fisch als Symbol der Fruchtbarkeit, Reinheit und Glück, als Labsal der Liebenden und als willkommene Fastenspeise.
Früher galt Fisch bis auf wenige Ausnahmen, als Speise der armen Leute. Heute jedoch wissen wir, dass er zu den gesündesten Lebensmitteln überhaupt gehört und schon lange zu den absoluten Favoriten der Gourmets und Sterne-Köche aufgestiegen ist.
Kaum ein anderes Lebensmittel bietet eine so große Vielfalt an Geschmacksvarianten und Zubereitungsarten.