Höhere Temperaturen in der Arktis und damit verbundene Veränderungen der Meereisbedeckung lassen immer mehr Eisbären hungern. Die mächtigen Räuber können weniger Robben fangen, da das Meereis früher abschmilzt und aufbricht. Daher müssen die Eisbären deutlich längere Fastenzeiten in Kauf nehmen. Das haben kanadische Zoologen um Seth Cherry von der Universität von Alberta in Edmonton herausgefunden, als sie die Nährstoffversorgung von Eisbären auf dem Packeis der Beaufortsee nördlich der kanadischen Küste anhand der Blutwerte untersuchten. In den vergangenen zwanzig Jahren stieg die Zahl der hungernden Eisbären in den Frühlingsmonaten April und Mai von zehn auf fast dreißig Prozent.
Die Forscher betäubten 436 im nördlichen Kanada freilebende Eisbären mit Pfeilen, bevor sie sich ihnen näherten, um Blutproben zu nehmen. Das Blut analysierten sie auf die Inhaltstoffe Harnstoff und Kreatinin, dessen Verhältnis beschreibt, ob der Eisbär gerade fastet. Eine erste Stichprobe in den...
Alles von Fisch und Meerestieren kann verwertet werden
Geschrieben von Fisch-Informations-Zentrum (FIZ) / Manfred Siedler - Aqua-Globe am Samstag, 3. Dezember 2005. Bisher wurde dieser Artikel 81 mal aufgerufen
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Fischreste, die bei der Verarbeitung von Fisch zwangsläufig anfallen, sind zum Wegwerfen viel zu schade! In Cuxhaven, in der einzigen Fischmehlfabrik Deutschlands, wird aus den getrockneten, gemahlenen Abfällen ein eiweißreicher Rohstoff gewonnen, der zum Beispiel in der Tierfutterproduktion für Haustiere oder Fische in Aquakulturen Verwendung findet...