In Zeiten der Überfischung gewinnen Aquakulturen zunehmend an Bedeutung. Aus Sicht von Forschern lassen sich die Erträge noch deutlich steigern. Allerdings können von diesen Zuchtbecken auch Risiken ausgehen.
Die Weltbevölkerung wächst kontinuierlich und damit auch ihr Bedarf an Nahrungsmitteln. Eine wichtige Nahrungsquelle ist die Fischerei. Zwar sind die Erträge des klassischen Fischfangs sind seit mehr als 20 Jahren konstant, doch als Folge sind die natürlichen Bestände an Fischen und anderen Meerestieren in einigen Gegenden der Welt drastisch zurückgegangen. Auf Grund der ständig steigenden Nachfrage werden in den sogenannten Aquakulturen Speisefische und Krustentiere in eingezäunten Becken gezüchtet. Seit 1985 wachsen die Erträge aus Aquakulturen pro Jahr im Schnitt um 8,8 Prozent an. Inzwischen liefern diese künstlichen Zuchten rund ein Drittel des gesamten Ertrages aus dem Meer.
Der Meeresökologe James Diana von der Universität Michigan in Ann Arbor, der aktuelle Trends der Aquakultur untersuchte, kam nun zu dem Schluss....
Die Größe und Entwicklung frei lebender Fischbestände in Bezug zur Fangmenge
Geschrieben von Fisch-Informations-Zentrum (FIZ) / Manfred Siedler - Aqua-Globe am Samstag, 3. Dezember 2005. Bisher wurde dieser Artikel 96 mal aufgerufen
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Oft entwickeln sich die Fischbestände anders, als die Forschungsergebnisse vorhersagen. Es kommt vor, dass die Fangquoten wegen eines zu kleinen Fischbestandes reduziert werden, der Bestand aber durch eine unerwartet gute Nachwuchsproduktion schon im Folgejahr stark anwächst. DasWohl und Wehe der Meeresbewohner hängt also nicht allein vom Menschen ab.
Hier spielen natürliche Rahmenbedingungen wie Nahrungsangebot, natürliche Feinde (Raubfische und Meeressäuger), Temperatur des Wassers und Meeresströmungen eine wichtige Rolle. Auch die Verschmutzung der Gewässer übt einen....