In die Tiefsee gelangt kein Tageslicht. Es gibt jedoch viele verschiedene Tiefseelebewesen, die selbst Licht erzeugen und als Signal einsetzen, diese Fähigkeit wird Biolumineszenz genannt. Die Lichtreize sind nicht sehr hell, daher sind die Augen der Tiefseefauna auf höchste Empfindlichkeit optimiert. Tiefseefische, die sich visuell orientieren, haben daher spezielle Augenformen entwickelt. Diese haben jedoch den großen Nachteil, dass das Gesichtsfeld stark eingeschränkt ist. Nun hat Prof. Hans-Joachim Wagner vom Anatomischen Institut der Universität Tübingen zusammen mit Forschern aus England und den USA während einer Fahrt mit dem deutschen Forschungsschiff "Sonne" bei einem "Gespensterfisch" (Dolichpteryx longipes Abb. unten links) einen neuartigen Augentyp entdeckt: Es ist der erste bekannt gewordene Fall, in dem ein Wirbeltier das Prinzip einer abbildenden Spiegeloptik nutzt. Die Forschungsergebnisse werden am 24. Dezember 2008, 18 Uhr, von der Fachzeitschrift Current Biology online veröffentlicht.
Augen erreichen eine maximale Empfindlichkeit, wenn sie eine möglichst....
Geschrieben von Manfred am Mittwoch, 30. November 2005. Bisher wurde dieser Artikel 190 mal aufgerufen
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Der Lachs ist als Wanderfisch bekannt. Mit Hilfe von Schutzmaßnahmen soll seine Zahl in den Fließgewässern des Kreises zunehmen. Doch auch der Aal ist im geförderten Wanderfischprogramm vertreten, weil sein Vorkommen immer weiter zurückgeht. “Wir haben tausende kleiner Satz-Aale in unsere Gewässer gebracht, um diese wichtige Fischart zu unterstützen,” berichtet Hubert Linden, Vorsitzender der Siegfischereigenossenschaft. Nicht die Angler, sondern die Umweltbedingungen machen dem Fisch zu schaffen....