Schwefelwasserstoff ist berüchtigt für seinen Gestank nach faulen Eiern. Aber Schwefelwasserstoff riecht nicht nur übel, er ist auch hoch giftig. Beim Menschen kann Schwefelwasserstoff in hohen Konzentrationen innerhalb kurzer Zeit zum Tod führen. Auch der Küstenfischerei – die etwa 90 Prozent der gesamten weltweiten Fischerträge erwirtschaftet - droht Gefahr durch das giftige Gas. Die Überdüngung der Küstengewässer führt dazu, dass sich dort regelmäßig Sulfid bildet. Dieses kann die Fischbestände drastisch reduzieren.
Bakterien spielen dabei eine unredliche Rolle – schließlich werden sie unter anderem für die Enstehung des tödlichen Sulfids verantwortlich gemacht. Bakterien können aber auch als Retter in der Not auftreten, hat nun eine internationale Gruppe von Forschern vom Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie in Bremen, dem National Marine Information & Research Centre aus Namibia, dem Institut für Ostseeforschung Warnemünde und der Abteilung für Mikrobielle Ökologie der Universität Wien festgestellt. Deren überraschendes Ergebnis: Vor der Küste Namibias entgifteten die Mikroorganismen eine Fläche von etwa 7000 Quadratkilometern - fast dreimal so groß wie Luxemburg.
Spektakulärer Fang beim Brandungsangeln - Wolfsbarsch in der Ostsee
Geschrieben von Manfred am Dienstag, 29. November 2005. Bisher wurde dieser Artikel 174 mal aufgerufen
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Der Klimawandel macht´s möglich - immer mehr Fische, die eigentlich in südlicheren Gegenden zu Hause sind gehen nun auch bei uns an den Haken. “Ich angle seit meiner frühesten Kindheit und dachte eigentlich, dass ich schon so ziemlich alles, was Flossen hat, schon einmal an der Angel hatte. Und dann kam es anders als erwartet...