Der WWF begrüßt die heute vom Bundeskabinett beschlossene Nationale Meeresstrategie. Mit dem umfassenden Konzept will Deutschland die geschädigte Natur in Nord- und Ostsee bis 2020 sanieren und Richtlinien für den Ausgleich von Wirtschafts- und Umweltinteressen festlegen. „Es gibt Hoffnung für Kabeljau und Schweinswal. Diese Strategie könnte sich zu einem Meilenstein für den Meeresschutz in Deutschland entwickeln. Wenn den Ankündigungen Taten folgen und die Lücken in der Vorlage geschlossen werden, kann sich Frau Merkel den Titel der Meereskanzlerin verdienen“, so WWF-Experte Stephan Lutter.
Der WWF lobt ausdrücklich die klare Festlegung, bis 2020 einen „guten Umweltzustand“ in Nord- und Ostsee zu erreichen. Mit der Nationalen Strategie setzt Deutschland die EU-Vorgaben zum Meeresschutz um. Das Papier aus dem Umweltministerium geht laut WWF über die Brüsseler Vorlage hinaus. „Die Ziele sind verbindlicher, der Ansatz ist umfassender. Wichtige Lösungen wie die Ausweisung von Meeresschutzgebieten und Ökolabel für nachhaltige Fischerei werden angepackt“, so Lutter......
Geschrieben von Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung am Freitag, 9. September 2005. Bisher wurde dieser Artikel 136 mal aufgerufen
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Ein untermeerischer Schlammvulkan vor der Norwegischen Küste steht im Mittelpunkt einer neuen Forschungsexpedition, die am 13. September 2005 beginnt. Wissenschaftler, Ingenieure und Techniker des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung wollen am Håkon Mosby Mikroorganismen unter die Lupe nehmen, die das dort austretende Methan als Energiequelle nutzen. Auf der dreiwöchigen Reise des französischen Forschungsschiffes “L´Atalante” in den Nordatlantik geht es aber auch darum, die Langzeitbeobachtung an einer Tiefseestation vor Spitzbergen fortzusetzen...