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Geschrieben von: Manfred Siedler / Aqua-Globe Magazine
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Montag, den 09. April 2007 um 14:14 Uhr |
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Das Aqua-Globe-Fischbestandbarometer zeigt Ihnen auf einen Blick, welchen Fisch Sie bedenkenlos kaufen können und welchen Sie zum Schutz der Fischbestände besser nicht kaufen sollten!
Zum Fisch-Barometer
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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 31. Dezember 2009 um 12:33 Uhr |
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Geschrieben von: Manfred Siedler - Aqua-Globe Magazine
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Donnerstag, den 22. Mai 2008 um 13:05 Uhr |
Seit nun mehr 5 Jahren ist das Aqua-Globe-Project mit vielen Artikeln, Animationen, Grafiken und Videos online und mit mehr als 1.500 täglichen Besuchen für viele wasserinteressierte Menschen ähnlich wichtig geworden wie Ihre Tageszeitung.
Aber wir wollen noch mehr Menschen erreichen und die Anliegen der Gewässer und Meere noch weiter verbreiten. Deshalb haben wir nun eine 25-minütige Multimedia-Präsentation produziert, die einen Überblick über die Vielfalt der Informationen die im Aqua-Globe-Project enthalten sind, geben soll.
Ab sofort steht diese Software in unserem Download-Bereich zum Herunterladen bereit.
Es handelt sich dabei um ein selbstenpackendes Zip-Archiv, dass Sie in einem Ordner Ihrer Wahl auf Ihrer Festplatte speichern und entpacken können.
Nach dem Entpacken genügt ein Doppelklick auf die Datei „Aqua-Globe-Presentation.exe“ um die Präsentation zu starten. Eine Installation ist NICHT nötig und das Programm verschwindet vollständig, wenn Sie den Ordner löschen. Es bleiben keine Fragmente auf Ihrer Festplatte zurück.
Sie können die Präsentation gerne kopieren und an Freunde und Bekannte weitergeben.....
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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 31. Dezember 2009 um 01:20 Uhr |
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Geschrieben von: Victoria Experimental Network under the Sea / pressetext / Aqua-Globe Magazine
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Dienstag, den 09. März 2010 um 07:02 Uhr |
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Einen ausgefallenen Ansatz zur Erforschung der Tiefsee haben Forscher in der Victoria Universität in Kanada angewendet. Sie haben tote Schweine im Meer versenkt und mit Unterwasser-Kameras beobachtet, wie die Tiefseebewohner auf die unerwartete Nahrungsquelle reagieren.
Die Untersuchungen haben einige sehr interessante Ergebnisse gebracht, berichten die Forscher. Besonderes Augenmerk legten die Wissenschaftler auf die Aasfresser am Meeresgrund, die sich über die reiche Beute hermachten. "Die großen Mengen an Fleisch sind natürlich eine gute Nahrungsquelle für viele Lebewesen", so die Meeresbiologin Verena Tunnicliffe, die betont, dass die Idee, Schweine dazu zu verwenden nicht von ihr stamme.
Forensische Untersuchungen an Schweinefleisch "Die Schweine spielen auch in der Forensik eine große Rolle, weil das Schweinefleisch dem Menschenfleisch ähnlich ist", erklärt Tunnicliffe. Das sei sehr wichtig, wenn man zum Beispiel wissen will, was mit einem Leichnam im Meer passiert. "Spuren, die von Aasfressern stammen, können darüber Aufschluss geben, wie lange ein Körper im Wasser gelegen hat."
Die Wissenschaftler haben sich aber auch noch dafür interessiert, was unter sauerstoffarmen Bedingungen - wie etwa in marinen Todeszonen - mit den Aasfressern geschieht. Solche Todeszonen treten aufgrund von........
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Geschrieben von: Greenpeace / Aqua-Globe Magazine
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Montag, den 08. März 2010 um 10:56 Uhr |
Rund 800 Kilometer Luftlinie liegen zwischen Berlin und Stockholm - ein Katzensprung. Doch wenn es um Steine im Meer geht, trennen uns Welten. Das legt ein Urteil des höchsten schwedischen Umweltgerichtshofs nahe. Es hat bestätigt, dass die von Greenpeace versenkten Natursteine in zwei schwedischen Meeressschutzgebieten eine Umweltschutzmaßnahme darstellen, die keiner besonderen Erlaubnis bedarf. Das Urteil ist nicht anfechtbar.
Der Gegensatz zur deutschen Sichtweise könnte kaum krasser sein. In Deutschland bezeichnen Behörden und Gerichte das Versenken von Naturfelsen nach wie vor als illegal. Das Landgericht Hamburg verurteilte deutsche Greenpeacer Anfang Februar zur Zahlung von Schadenersatz an eine Firma, die im Sylter Außenriff Sand und Kies fördern darf und dabei den Tod vieler Millionen Meeresorganismen in Kauf nimmt. Die Umweltschützer hatten 2008 rund 300 Granitfelsen im Meeresschutzgebiet Sylter Außenriff versenkt, um es vor der zerstörerischen Fischerei zu schützen.
„"Das schwedische Urteil zeigt.......
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Geschrieben von: OceanCare
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Montag, den 08. März 2010 um 08:38 Uhr |
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Gestern zeichnete die „Academy of Motion Picture Arts and Sciences“ den Film DIE BUCHT, der derzeit in Schweizer Kinos läuft, als „Besten Dokumentarfilm“ aus. Der preisgekrönte Öko-Thriller deckt eindringlich auf, wie die weltweite Delphinarien-Industrie mit den Treibjagden im japanischen Fischerort Taiji verflochten ist, bei der jährlich rund zweitausend Delphine getötet werden. OceanCare erhöht den Druck auf die Delphinjäger und auf Japans Regierung.
In Japan ist die Oscar-Preisverleihung die meist gesehene Fernsehsendung. Viele Japaner werden zum ersten Mal von der brutalen Delphinjagd und der Vergiftung des Delphinfleischs erfahren. Das Versteckspiel der japanischen Regierung hat ein Ende.
Zeit, Delphinarien in einem anderen Licht zu sehen In den vergangenen Monaten häuften sich schlechte Nachrichten aus Delphinarien. Im Dezember wurde im Loro Park auf Teneriffa ein Trainer von einem Schwertwal ertränkt. Vor zehn Tagen tötete ebenfalls ein Orca im Sea World in Orlando/Florida eine Trainerin. „Es waren tragische Unfälle, die doch auch deutlich vor Augen führen, dass Wale und Delphine Wildtiere sind“, so Sigrid Lüber, Präsidentin von OceanCare. „In den engen Betontanks stehen sie konstant unter Stress und können jederzeit unberechenbar werden.“
Wie schlecht die Bedingungen für Meeressäuger oft sind, zeigte sich im Februar im größten......
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Geschrieben von: OceanCare / Aqua-Globe Magazine
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Montag, den 08. März 2010 um 08:18 Uhr |
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Beim interimistischen Treffen der Internationalen Walfangkommission (IWC), das am 4.März 2010 in Florida stattfand erhielten die Buckelwale vor Grönland erneut Aufschub vor Bejagung. Grund für die wenige Wochen dauernde Gnadenfrist ist, dass nicht genügend Mitgliedsstaaten anwesend waren, um eine beschlussfähige Mindestanzahl zu stellen. Die Schweiz nahm an diesem interimistischen Treffen auch nicht teil. Viele Staaten, insbesondere Schweden und die USA, versuchten in den vergangenen Woche nach allen Regeln der Kunst, den Weg für diesen von Walschützern heftig kritisierten dänischen Antrag zu ebnen. Insbesondere die Europäische Union versank in den letzten Tagen in einem internen Verhandlungsdilemma, da die Mitgliedsstaaten sich nicht auf eine einheitliche Position einigen konnten. Dies war jedoch auch abzusehen, da Dänemark als Antragsteller hier klar einen solchen Konsens verhinderte. Überlegen muss sich der starke europäische Block sicherlich in Zukunft, ob man flexibler in Verhandlungen treten kann. Nicolas Entrup, von Ocean Cares Partnerorganisation WDCS war vor Ort und meint: “Die Freude über das Ergebnis ist begrenzt, denn der Antrag bleibt zur Abstimmung bei der im Juni stattfindenden Jahrestagung der IWC am Tisch. Und alle Zeichen stehen ganz klar für eine Genehmigung der Jagd auf Buckelwale“. Im Vorfeld der interimistischen Tagung verhandelte eine Arbeitsgruppe der IWC......
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Geschrieben von: Pro Wildlife / Aqua-Globe Magazine
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Montag, den 08. März 2010 um 07:43 Uhr |
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Kurz vor Beginn der Konferenz des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (CITES) in Doha (Katar) am 13. März spaltet der Antrag Monacos, den Roten Thunfisch unter ein weltweites Handelsverbot zu stellen, noch immer die EU: Ein neuer Vorschlag der EU Kommission droht den Schutz des vom Aussterben bedrohten Speisefischs zu unterminieren. „Die EU schlägt zwar vordergründig vor, das Handelsverbot für Roten Thun zu unterstützen; gleichzeitig knüpft sie ihre Unterstützung aber an Bedingungen, die darauf ausgelegt sind, das Handelsverbot zu Fall zu bringen“, sagt Daniela Freyer, die für die Artenschutzorganisation Pro Wildlife an der Konferenz teilnimmt. Die EU stellt mit 27 Stimmen den wichtigsten Stimmenblock der 175 CITES-Mitglieder. „Ohne die Zustimmung der EU wird es kein Handelsverbot für den Thunfisch geben“, so Freyer. „Die EU muss jetzt endlich die Notbremse für den König der Meere ziehen.“
Der König der Meere endet als Sushi Der Rote Thunfisch (Thunnus thynnus), auch Blauflossenthun genannt, ist ein Fisch der Superlative: Er wird bis zu 500 Kilogramm schwer und fünf Meter lang, erreicht 80 Stundenkilometer und taucht 900 Meter tief. Doch jahrzehntelange Überfischung brachte die Bestände an den Rand des Kollaps: Experten schätzen.......
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Geschrieben von: Natalia Shakhova (University of Alaska, Fairbanks) / Science / wissenschaft.de/ Aqua-Globe Magazine
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Freitag, den 05. März 2010 um 11:50 Uhr |
Ein internationales Forscherteam schlägt Alarm: Bisher unbemerkt beginnen ungeheure Mengen des Treibhausgases Methan durch das Auftauen des Meeresbodens aus dem Arktischen Ozean auszutreten. 7,7 Millionen Tonnen werden gegenwärtig aus dem ostsibirischen Rücken jährlich freigesetzt, was der bisherigen Bilanz der gesamten Weltmeere entspricht. Und es kommt noch schlimmer: Die Fläche des Methan-Austritts unter Wasser ist dreimal so groß wie das Areal der Dauerfrostböden in den arktischen Tundren, die bisher den traurigen Rang als größte Quelle für Methan bekleideten.
Der ostsibirische Rücken im Polarmeer erstreckt sich über zwei Millionen Quadratkilometer. Um den Methangehalt dieser riesigen Seefläche in verschiedenen Wassertiefen zu messen, musste ein Eisbrecher zu 5000 Forschungsfahrten auslaufen. Zusätzlich kontrollierten die Forscher den Methangehalt der Luft in 2000 Meter Höhe mit dem Helikopter. "Bisher wurde angenommen, dass kaltes Meereswasser den Dauerfrostboden konserviert, weshalb auch niemand dieses Gebiet beachtet hat", berichtet Natalia Shakhova von der University of Alaska in Fairbanks. "Nach unseren Proben zeigt der Boden aber deutliche Zeichen von Destabilisierung. Und wenn sich das fortsetzt, so messen wir das austretende Methan bald nicht mehr nur in Millionen von Tonnen."......
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Geschrieben von: WWF / Aqua-Globe Magazine
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Freitag, den 05. März 2010 um 11:16 Uhr |
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Die bevorstehende Konferenz der Anrainerstaaten des Wattenmeeres am 17. und 18. März auf Sylt hat nicht nur Grund zum Feiern. Auch nach Anerkennung des Wattenmeeres als Weltnaturerbe durch die UNESCO sieht der WWF viele ungelöste Probleme. Es drohe eine weitere Industrialisierung des Wattenmeeres durch Kohlekraftwerke, Ölförderung und übertriebenen Hafenausbau. Die Fischerei auf Muscheln und Krabben sei noch nicht naturverträglich. Das Risiko von großen Schiffsunfällen mit dem Austritt von Öl oder Chemikalien wachse. Und der durch den Klimawandel beschleunigt ansteigende Meeresspiegel bedrohe das Wattenmeer auf lange Sicht sogar in seiner Substanz. Der Bundestag müsse deshalb in seinem heutigen Beschluss wichtige Weichen für die Zukunft des Wattenmeeres stellen. „Wir müssen heute beginnen, die Anpassung des Wattenmeeres an den Klimawandel vorzubereiten“ sagte Hans-Ulrich Rösner, Projektleiter Wattenmeer beim WWF Deutschland. „Dazu brauchen wir Forschungsarbeiten und Pilotprojekte, die zeigen, wie der künftige Schutz der Menschen vor Sturmfluten mit dem Erhalt der einmaligen Wattenmeerlandschaft auch bei steigendem Meeresspiegel in Einklang gebracht werden kann.“
Besonders kurz greifen die Konferenzvorbereitungen beim Thema Schiffssicherheit. Auch weiterhin soll das von der Internationalen Schifffahrtsorganisation im Jahr 2002 ausgewiesene „Besonders Empfindliche Meeresgebiet“ (PSSA) nur das Wattenmeer selbst umfassen - ausgerechnet die Schifffahrtsrouten.......
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Geschrieben von: Deutsches Meeresmuseum
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Donnerstag, den 04. März 2010 um 08:42 Uhr |
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Auch wenn der Sommer noch in weiter Ferne scheint, so brauchen manche Dinge doch einen gewissen Vorlauf: ab Juli 2010 ist die Zivildienststelle im MEERESMUSEUM im Bereich Aquarium wieder zu besetzen. Gesucht wird eine teamfähige, belastbare, wissbegierige, motivierte und naturwissenschaftlich interessierte junge Persönlichkeit. Vorkenntnisse sind wünschenswert, aber keine Pflicht. Gearbeitet wird in einem Team von Aquarianern und Wissenschaftlern, die eine 600 000 Liter große Aquarienlandschaft im MEERESMUSEUM betreuen. Das Aufgabengebiet umfasst die Bereiche Fütterung, Aquarienreinigung sowie Mithilfe bei der Wartung der technischen Anlagen und vieles mehr für einen reibungslosen Ablauf hinter den Kulissen des Meeresaquariums.
Ab sofort ist außerdem die FÖJ-Stelle im Aquarium des MEERESMUSEUMs zu besetzen. Wer also sein Freiwilliges Ökologisches Jahr dort ableisten möchte, sollte sich schnellstmöglich bewerben. Interessierte sollten besonderes.....
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Geschrieben von: pressetext / Aqua-Globe Magazine
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Donnerstag, den 04. März 2010 um 07:46 Uhr |
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Fossile Korallenfunde von vor 500.000 Jahren deuten darauf hin, dass die riffbildenden Organismen im Laufe der Zeit größeren Hitzestress vertragen haben, als bisher angenommen. Demnach hatten die Korallen offensichtlich nicht nur höhere Temperaturen, sondern auch große Meeresspiegelschwankungen überlebt, berichten Forscher des ARC Center of Excellence for Coral Reef Studies der Universität Queensland.
"In dieser paläontologischen Arbeit haben australische Kollegen acht fossile Korallenriffe in der Huon Golf Region in Papua Neuguinea untersucht", erklärt Korallenexperte Christian Wild von der Universität München. "Im Untersuchungsgebiet fiel der Meeresspiegel im Pleistozän um ganze 120 Meter unter den heutigen Stand, so Wild. "Dies sind die extremsten Veränderungen, die uns aus der jüngeren Erdgeschichte bekannt sind."
Komplexität des Ökosystems blieb "Als die Meeresspiegel dramatisch fielen, kam es zu einem bedeutender Rückgang von Korallen - und vor allem zu einer Fragmentierung der Riffe", so Studienleiter John Pandolfi vom ARC. Die untersuchten fossilen Korallenriffe hätten sich zwar in ihrer Artenzusammensetzung verändert, aber letztlich die typische und wertvolle Artenvielfalt (Biodiversität) und die Komplexität des Ökosystems trotz der extremen Umweltveränderung beibehalten. Diese Veränderungen wären in mancher Hinsicht mit jenen der Jetztzeit vergleichbar, meint der Forscher.......
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Geschrieben von: IFM-GEOMAR
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Donnerstag, den 04. März 2010 um 07:17 Uhr |
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Die Kapverdischen Inseln, eine kleine Inselgruppe mitten im Atlantik, sind durch vulkanische Aktivität entstanden, die bis heute andauert. Doch wie häufig und mit welcher Intensität dort Vulkane sogar tief unter der Wasseroberfläche ausbrechen, hat die Forscher des Kieler Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) überrascht, als sie vom Forschungsschiff METEOR aus diese Prozesse untersuchten. Während der Expedition setzten die Wissenschaftler am Kieler Tiefseeroboter „ROV KIEL 6000“ erstmals auch eine Stereo-Kamera ein, die faszinierende 3-D-Bilder aus 3000 Metern Tiefe lieferte.
Die Koralle scheint aus dem Bildschirm zu wachsen, der erkaltete Lavastrom wirkt zum Greifen nah. Gestochen scharfe Stereobilder zeigen eine Welt, die für Menschen eigentlich unzugänglich ist: die Tiefsee rund um die Inselgruppe der Kapverden. Von Ende Dezember 2009 bis Anfang Februar 2010 haben Vulkanologen des Kieler Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) dort vom Forschungsschiff METEOR aus die Entstehung und Entwicklung von Unterwasser-Vulkanen (Seamounts) untersucht. Als verlängerter Arm der Forscher am Meeresboden diente der kabelgesteuerte Tiefseeroboter ROV KIEL 6000. Neben den klassischen Foto- und Videokameras hatte er bei dieser Expedition eine neue Stereo-Kamera an Bord, die die faszinierenden Bilder vom Meeresgrund in drei Dimensionen lieferte. „Man bekommt einen ganz anderen, viel lebendigeren Eindruck von den Objekten, die man.....
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Geschrieben von: WWF / Aqua-Globe Magazine
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Donnerstag, den 04. März 2010 um 06:54 Uhr |
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Landwirtschaft, Fischerei, Tourismus, riesige Wirtschaftzweige sind auf eine intakte Natur angewiesen. Wissenschaftler schätzen, dass die Natur Jahr für Jahr ein Bruttosozialprodukt von 32 Billionen Dollar erwirtschaftet. „Angesichts dieser Dimensionen wird klar, dass es beim Schutz der biologischen Vielfalt nicht um Peanuts geht“, betont Günter Mitlacher vom WWF Deutschland. „Beim Artenschutz steht nicht allein die Rettung der Köcherfliege, sondern das Überleben der Menschheit auf dem Spiel.“ Der WWF fordert anlässlich des „internationalen Tag des Artenschutzes“, die wirtschaftliche Bedeutung der Natur stärker zu betonen und umweltzerstörerische Subventionen abzubauen. „Will man den finanziellen Wert der Natur abschätzen, so ist das eine Gleichung mit vielen Unbekannten“, räumt Mitlacher ein. Breche man diese Gleichung auf einzelne Bereiche herunter, werde das Bild klarer. Allein die Leistung der Bienen als Produzenten von Honig und in Ihrer Rolle als Bestäuber zahlreicher Nutzpflanzen könne man auf etwa vier Milliarden Dollar im Jahr hochrechnen. Ein anderes Beispiel: Intakte Korallenriffe. Sie schützen die Küsten vor Sturmfluten und gelten als Kinderstube ungezählter Fischarten. Addiert man zu diesen Leistungen der Riffe die Einnahmen aus dem Tauchtourismus, so gehen Ökonomen von einer jährlichen wirtschaftlichen Leistung in Höhe von 170 Milliarden Dollar aus.
Der WWF betont, dass sich auch Investitionen in Naturschutzprojekte oft doppelt und dreifach auszahlen. Schätzungen zufolge könnte allein die Ausweisung von Meeresschutzgebieten.......
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Geschrieben von: Universität Rostock / Aqua-Globe Magazine
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Mittwoch, den 03. März 2010 um 07:20 Uhr |
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Die Universität Rostock versenkt wieder Schiffe aus Papier Kann der Weltrekord überboten werden? 9 Gummibärchen tragen mehr als 20 Pakete Butter!
Bereits zum 14. Mal veranstaltet die Universität Rostock im Mai den "Internationalen Papierschiff Wettbewerb". Erneut werden kleine und sehr leichte Schiffchen gesucht, die vollständig aus Papier gebaut sind und möglichst viele Bleikugeln tragen können. "Wir sind gespannt, ob der seit 2008 bestehende Weltrekord von Gabriele Lüdtke mit einer kaum für möglich gehaltenen Zuladung von über 5130 Gramm überboten werden kann, wobei das Papierschiffchen "Willi" selbst nur 10 Gramm wog", so Prof. Robert Bronsart, der Initiator des Wettbewerbes, "Um diese Leistung zu verstehen, muss man bedenken, dass diese Tragfähigkeit mehr als fünf Literpackungen Milch oder mehr als 20 Paketen Butter entspricht, getragen von einem Schiffchen ganz aus Papier, das selbst nur so viel wie neun Gummibärchen gewogen hat!" Die Teilnahmebedingungen sind ganz einfach, jeder kann mitmachen, ob jung ob alt, ob allein oder im Team und sein Papierschiffchen spätestens bis zum 9. April an die Veranstalter schicken. Der Wettbewerb wird am 7. Mai in der Fakultät für Maschinenbau und Schiffstechnik in der Albert-Einstein-Straße 2 ausgetragen. Ab 14:00 Uhr sind alle Konstrukteure und Interessierte herzlich eingeladen mitzuerleben, wie viel das eigene Schiffchen und die der anderen Teilnehmer tragen kann, bevor es untergeht.
"Papierschiffe und Wissenschaft, wie passt das zusammen?" kann man sich fragen......
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Geschrieben von: pressetext / Australian customs service
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Mittwoch, den 03. März 2010 um 06:56 Uhr |
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Ein Forscherteam der University of Maine hat hochgerechnet, dass der kommerzielle Walfang im 20. Jahrhundert mehr als 100 Mio. Tonnen CO2-Emissionen produziert hat. Das entspricht in etwa der Kohlenstoffmenge, die entsteht, wenn 130.000 Quadratkilometer Wald verbrannt werden.
Wale sind aufgrund ihrer großen Körpermasse nicht zu unterschätzende Kohlenstoffspeicher. Wenn sie getötet werden, entlassen sie dementsprechend hohe Mengen an CO2. Anlässlich des jährlichen Treffens der American Geophysical Union Ocean Sciences 2010 haben die Wissenschaftler ihre Studie präsentiert.
Wale sind wie Wälder der Ozeane Wale sind die größten Lebewesen der Erde. Jeder einzelne Wal legt jährlich zwischen ein und drei Prozent an Gewicht zu. Ein ausgewachsener Blauwal wiegt rund 90 Tonnen. Zudem leben die Tiere bis zu 100 Jahre lang. "In marinen Ökosystemen sind Wale wie Wälder", so der Meeresbiologe Andrew Pershing.
Der industrielle Walfang mit Dampfschiffen hat um 1900 begonnen. Damals hat es schätzungsweise 110 Mio. Tonnen Wale in den Weltmeeren gegeben. Während des gesamten 20. Jahrhunderts sind mehr als......
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Geschrieben von: IFM-GEOMAR
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Dienstag, den 02. März 2010 um 08:17 Uhr |
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Das ungewöhnlich starke Erdbeben, dass am 27. Februar Chile erschütterte, wirft für die Kieler Meeresforscher des Sonderforschungsbereichs 574 „Fluide und Volatile in Subduktionszonen“ viele Fragen auf. Antworten darauf könnte bereits Ende September eine lange geplante Expedition mit dem Forschungsschiff SONNE bringen. In ihrem Verlauf wird das Entstehungsgebiet des Bebens vor der Küste des südamerikanischen Landes genau untersucht.
Ungewöhnlich starke Erdstöße erschütterten am frühen Morgen des 27. Februar 2010 den Meeresboden und die angrenzenden Küstengebiete im Süden von Chile. Mit einer Stärke von 8.8 auf der nach oben offenen Richterskala gehört es zu den stärksten jemals registrierten Erdbeben.
Das Beben wurde von plötzlichen Bewegungen auf der Grenzfläche zwischen der sogenannten Nazca-Platte, die Teil des Pazifiks ist, und der Südamerikanischen Platte ausgelöst. „Die Herdtiefe von etwa 35 Kilometern weist darauf hin, dass das Beben nahe der chilenischen Küste seinen Ursprung am unteren, tiefer gelegenen Ende der sogenannten ‚Seismogenen Zone’ hatte“, erläutet Prof. Dr. Jan Behrmann, Professor für Marine Geodynamik am Kieler Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR). Die Seismogene Zone ist der Bereich zwischen zwei sich gegeneinander bewegenden Erdplatten, der durch Auslösung aufgebauter Spannungen immer wieder Erdbeben erzeugt. Die Bewegungen breiteten sich dann westwärts in Richtung auf den offenen Pazifik aus. „Der durch das Beben ausgelöste Tsunami.........
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Geschrieben von: MARUM - Zentrum für marine Umweltwissenschaften
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Dienstag, den 02. März 2010 um 07:59 Uhr |
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MARUM-Forscher veröffentlichen neue Erkenntnisse zum ozeanischen Kohlenstoffkreislauf
Zusammen mit Kollegen aus den USA haben die MARUM-Wissenschaftler Professor Dierk Hebbeln und Dr. Mahyar Mohtadi die Geschichte des Kohlendioxidaustausches zwischen Ozean und Atmosphäre erforscht. Meeresablagerungen aus dem östlichen Südpazifik lieferten dafür Daten, die den Zeitraum vom Ende der letzten Eiszeit bis heute abdecken. Ihre Ergebnisse veröffentlichten sie nun in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Nature Geoscience.
Das Weltmeer spielt im Kohlenstoffkreislauf eine überragende Rolle. So nimmt es etwa die Hälfte des vom Menschen verursachten Kohlendioxids auf und mildert damit den Treibhauseffekt. In anderen Epochen der Erdgeschichte, zum Beispiel gegen Ende der letzten Eiszeit, hat der Ozean dagegen verstärkt Kohlendioxid an die Atmosphäre abgegeben und damit zur Klimaerwärmung beigetragen. Einen solchen Fall haben die Bremer Meeresgeologen Prof. Dierk Hebbeln und Dr. Mahyar Mohtadi im östlichen Südpazifik untersucht. Dabei sind sie zu überraschenden Ergebnissen gekommen.
Bislang ging die Wissenschaft davon aus, dass das Kohlendioxid, das in der Schlussphase der letzten Eiszeit aus dem Ozean in die Atmosphäre entwich, mit einer ganz bestimmten Wasserschicht, ......
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Geschrieben von: WWF / Aqua-Globe Magazin
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Dienstag, den 02. März 2010 um 07:44 Uhr |
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Tunfisch aus der Dose wird umweltverträglicher. Das bedeutendste Fanggebiet für den weltweit beliebten Skipjack-Tunfisch im sogenannten Korallen-Dreieck will seine Fangmethoden erstmals nach den Nachhaltigkeitskriterien des Marine Stewardship Council (MSC) zertifizieren lassen. 40 Prozent der Skipjack-Fischerei aus dem westlichen Teil des indopazifischen Korallendreiecks soll bis 2011 das blaue Öko-Label tragen. Dies beschlossen acht Anrainerstaaten der Meeresregion in einem gemeinsamen Fischereiabkommen. Der WWF begrüßt die Entscheidung als wichtigen Schritt für den Umweltschutz in besonders artenreichen und empfindlichen Meeresgebiet zwischen den Philippinen, Indonesien und Papua Neuguinea. Ein Viertel des weltweiten Angebots an Skipjack-Tunfisch wird in dieser westpazifischen Region gefangen und vor allem als Dosenprodukt angeboten. Der Pro-Kopf Verzehr von Dosentunfisch liegt in Deutschland bei 1,6 Kilo jährlich.
„Mit einer erfolgreichen MSC-Zertifizierung kommt Bewegung in einen Massenmarkt der globalen Fischerei. Das Bekenntnis zur nachhaltigen Bewirtschaftung einer ökonomisch so wichtigen Fischerei sollte Signalwirkung für die gesamte Industrie haben“ sagt Catherine Zucco, WWF- Fischereiexpertin. „Diese Zertifizierung wird dem Verbraucher die Möglichkeit geben, den Einsatz von selektiven und nachhaltigen Fangmethoden beim Kauf zu belohnen.“ Umweltverträgliche Fangmethoden in der Skipjack-Fischerei schonen die bereits stark dezimierten Bestände von Gelbflossen- und Großaugen-Tunfisch. Besonders Jungtiere dieser beiden Arten.........
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Geschrieben von: Pro Wildlife / Aqua-Globe Magazine
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Dienstag, den 02. März 2010 um 06:37 Uhr |
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Ein regelrechtes Tauziehen um kommerziell genutzte marine Arten erwarten Artenschützer auf der Konferenz des Washingtoner Artenschutzübereinkommens vom 13.-25. März in Katar. Für den Roten Thun ist ein internationales Handelsverbot beantragt. Acht Hai- und 31 Korallenarten dürfen nur noch kontrolliert genutzt werden, wenn die Arten in den so genannten Anhang II gelistet werden. „Nie zuvor gab es so viele Anträge, Meerestiere weltweit unter Schutz zu stellen“, sagt Pro Wildlife-Sprecherin Daniela Freyer, die an der Konferenz teilnehmen wird. „Wir erwarten, dass nur der Streit um Elfenbein die Gemüter ähnlich erhitzen wird: Erneut wollen zwei afrikanische Länder in den Handel mit Elfenbein einsteigen.“ Auch Schutzanträge für Eisbären und Dutzende weitere Arten stehen auf der Tagesordnung. Die Europäische Kommission legt am Montag ihren Vorschlag vor, wie die 27 EU-Staaten auf der Konferenz abstimmen sollen.
Handel mit Eisbärfellen verbieten Die USA haben ein internationales Handelsverbot für Eisbären beantragt. Obwohl Wissenschaftler voraussagen, dass bis 2050 durch das Abschmelzen des Packeises 71 Prozent des derzeitigen Bestands verschwinden wird, ist der internationale Handel mit Fellen und Jagdtrophäen bisher legal. Alleine in Kanada wurden in den letzten fünf Jahren........
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Geschrieben von: Spiegel online
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Montag, den 01. März 2010 um 08:20 Uhr |
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Es ist ein Projekt wie aus einem Science-Fiction-Roman: Ab 2012 soll eine gigantische schwimmende Forschungsstation Wissenschaftlern Einblicke in die Unterseewelt des Mittelmeers bieten. Ein französischer Architekt arbeitet seit 40 Jahren an dem Projekt. Seine Vorbild: Romanautor Jules Verne.
Paris - Der Franzose Jacques Rougerie hat einen Traum, nun soll er tatsächlich Wirklichkeit werden: In zwei Jahren soll im Mittelmeer eine einzigartige Station zur Erforschung der Unterwasserwelt ablegen. SeaOrbiter heißt das Projekt des renommierten Architekten - ein 51 Meter hohes Observatorium, das einer Raumstation aus einem Science-Fiction-Film ähnelt. Mehr als die Hälfte des Observatoriums liegt unter Wasser, angetrieben wird es im Regelfall von der Meeresströmung.
"Seefahrer schauen nur auf das Wasser", sagt Rougerie. "Sie sind blind für die riesige Welt unter sich." Um diese wirklich erforschen zu können, sei "eine bewohnbare Struktur" nötig, ähnlich einer Raumstation im Weltall. Sein SeaOrbiter werde zu ganz neuen Erkenntnissen führen, ist sich der 64-jährige Fan von Jules Vernes Roman "20.000 Meilen unter dem Meer" sicher.
Nach Rougeries Plänen sollen 31 der 51 Meter des SeaOrbiters unter der Meeresoberfläche liegen. Über riesige Fenster haben Wissenschaftler in fünf Stockwerken freien Blick auf die Unterwasserwelt. Vier weitere Stockwerke liegen über der Wasserlinie. Unterbrochen wird die bumerangartige Form der Station, die entfernt an ein Seepferdchen erinnert, durch zwei horizontale......
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